Kunst und Kultur in der Galerie am POLYLOG in Wörgl

Willkommen bei der Galerie am POLYLOG in Wörgl, Ihrem Ansprechpartner für zeitgenössische Kunst und Kultur aus erster Hand.

Kunst und Kultur haben vor allem eins gemeinsam: Sie bereiten Menschen Freude und rufen Emotionen unterschiedlicher Art hervor.

Unsere Galerie ist seit 5. Oktober 2012 eröffnet.

Aktuelle Ausstellung

Zeitungsartikel Tiroler Tageszeitung vom 25.02.2017

Der Verein am Polylog präsentiert:

Sabine Groschup und Paul Albert Leitner „TWO SOPHISTICATED AUSTRIAN ARTISTS IN SELFPORTRAITS“ 23. Februar bis 1. April 2017

„TWO SOPHISTICATED AUSTRIAN ARTISTS IN SELFPORTRAITS“ - als Wanderausstellung von Georg Weckwerth kuratiert - widmet sich dem fotografischen Selbstporträt aus künstlerischer Perspektive. Die Schau bewegt sich bewusst im Fahrwasser der massenhaften Ich-Beschau mit Selfies & Co – ohne dieses Phänomen direkt anzusprechen. Dazu vereint die Ausstellung Ich-Präsentationen zweier unterschiedlicher Künstlerpersönlichkeiten. Paul Albert Leitner fotografiert sich selbst analog seit über 30 Jahren an allen Orten der Welt, Sabine Groschup, als Schülerin Maria Lassnigs mit Selbstbeobachtung vertraut fotografiert wieder seit sie vor einigen Jahren die digitale Fotografie für sich entdeckt hat. Paul Albert Leitner, wie Sabine Groschup haben national wie international ausgestellt und  zeigen nun erstmals ihre Arbeiten in einer Zusammenschau.

 

Der Kontrast zwischen dem vergleichbar jungen fotografischen Œuvre von Sabine Groschup und dem in bald 40 Jahren analoger Fotografie auf über siebzigtausend Kleinbildnegative angewachsenen Werk von Paul Albert Leitner, ist auf den ersten Blick erkennbar. Während Leitner, der klassisch ausgebildete Fotograf, sein universelles fotografisches Programm von Kunst und Leben mit formaler Strenge und akribisch-genüsslicher Detailversessenheit verfolgt, kommt Groschups ruhelose Digitalkamera im Alltäglichen und in jeder Beziehung forschend zum Einsatz.

 

Spielen in Leitners Selbstporträts Inszenierung, Pose, sein Hang und seine Lust zur Extrovertiertheit sowie der obligatorische „Foto-Anzug“ eine besondere Rolle – gerne und in schöner Regelmäßigkeit kombiniert mit originellen Requisiten oder anderen surrealen Elementen stehen Groschups Selbstporträts und Werkzyklen mit Selbstbildnissen für Introspektion und eine ausgeprägte Selbstbewusstheit. Dabei kommt der von ihrer Lehrerin Maria Lassnig beschriebene und über Jahrzehnte malerisch und auch filmisch verfolgte Ansatz der „body awareness“, von „Körperbewusstsein“ und „Körpergefühl“ zum Tragen. Dabei ist Sie ist ganz und gar Medienkünstlerin so wie Leitner den Künstler-Fotograf par excellence repräsentiert, der „Kunst ist Leben“ proklamiert und zum Beweis dafür sein Leben zur Kunst (v)erklärt.

 

Ausstellungseröffnung: Do, 23.02.2017 um 19 Uhr

Ausstellungsdauer: 24.02.-01.04.2017

Die neue Kunstgabe des Vereins am Polylog ist von Patrick Roman Scherer, 2016, Risografie 42 x 29,7 cm - Auflage 100 Stück. Jedes Mitglied, erhält bei Zahlung des Mitgliedsbeitrages 2017 diese Kunstgabe gratis! Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 30€ - Infos hier

Patrick Roman Scherer, O.T., 2016, Risografie 42 x 29.7 cm, Edition 100

"BRAVE ART" - PROJEKT 19.-22. Mai 2017

Die Idee zu diesem Projekt geht aus der Ausstellung über den spanischen Maler FRANCISCO DE GOYA (1746-1828), die im Münchner Künstlerhaus 2015 gezeigt wurde, hervor. In 200 Radierungen, unterteilt in 4 Zyklen (Los Caprichos, Los Desastres de la Guerra, Los Disparates, La Tauromaquia), zeigte und veröffentlichte Francisco de GOYA in unnachahmlicher Art und Weise zu Beginn des 19. Jahrhunderts all die menschlichen Abgründe zu Zeiten der spanischen Inquisition, des französisch-spanischen Krieges, aber auch generelle gesellschaftliche Missstände.

Der Mut dieses Künstlers, nicht selbst in die Fänge der Inquisition zu geraten, ist schon erstaunlich und zeigt, wie sehr ihm all dies zu Zweck, Bedürfnis und Anliegen seiner Kunst geworden ist. Es sind Bilder, die das Leiden darstellen.

Die beeindruckende Persönlichkeit dieses Mannes hat nun eine Künstlergruppe dazu bewogen, ein Informationsprojekt mit Assoziationen und Vergleichen zur heutigen Zeit umzusetzen. Was lösen Bilder des Schreckens im Betrachter aus? Was vermitteln sie über die Einsicht hinaus, dass der Mensch monströs ist?

 

In einer Aufführung mit Bildern, Musik und Literatur wird die Veranstaltung von 19. bis 22. Mai 2017 in der Galerie am Polylog in Wörgl (Speckbacherstrasse  11-15) stattfinden.

 

Eröffnung: Freitag 19. Mai 2017, 19:30 Uhr

Eine Videovorführung mit Fotomaterialien ist ebenfalls geplant.

Protagonisten: CHRISTOF BANGERT, Kriegsfotograf (Fotomaterial)

ANDREAS BERGER, Vereinsvorstand der YELLOW DEVIL COMPANY (Bilder)

GEORG KOCH, Dipl. Bildhauer (Skulptur)

THOMAS LEO (Bilder)

WILHELM LIENTSCHER (Projektidee, Bilder)

Dr. GÜNTHER MOSCHIG, Kunsthistoriker (Eröffnung)

STEFAN OPPERER, Akrobatik-Performer von „The Base“ (Eröffnung)

Mag. JOHANNES PUCHLEITNER, Musiker (Musik, Literatur, Eröffnung)

GÜNTHER STOTTER (Fotos und Video)

JOSEF RANGGER, Maler und Musiker (Karikaturen, Saxophon)

 

Besichtigungszeiten:

Sa, 20. und So, 21.05. von 10 bis 16 Uhr

Mo, 22.05. von 10 bis 14 Uhr

 

Kontakt: wilhelm.lientscher@chello.at.. Tel:06508080229

Die nächsten Ausstellungen finden Sie unter Termine
 

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kunst.raum.wörgl
Speckbacherstr. 13-15
6300 Wörgl

Telefon: +43 5332 75505
info@am-polylog.at

www.am-polylog.at

Die Öffnungszeiten sind je nach Ausstellung unterschiedlich. Die Informationen dazu erhalten Sie unter dem Link Termine.

Öffnungszeiten bei Ausstellungen des Vereins am Polylog

Donnerstag, 16:30-18:30 Uhr
Freitag,  16:30-18:30 Uhr

Samstag, 10-13 + 14-16 Uhr
Gruppenführungen für Schulen und Interessierte nach Vereinbarung.
Kontakt: info@am-polylog.at

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