KUNSTtransPORT liefert „ME, facing art“

Eine transmediale Schaufensterausstellung in Hall, Innsbruck, Wattens, Landeck und Wörgl

 

27.02. - 12.03. 2016

 

#fünftirolergemeinden #kunstimöffentlichenraum
#zweiwochenlang #schaufensterüberwachung
#besucher*inbegriffen
Selbstdarstellung wird immer noch einfacher und
schneller. Während wir etwas betrachten, sind wir meist
schon damit beschäftigt, genau das mit irgendwem zu
teilen und in Kategorien zu pressen. Das, was wir
sehen und erleben, verliert an Stellenwert. Es wird
höchstens zum temporären Hintergrund eines neuen
Selfies.
Die Schaufensterausstellung der Kulturinitative
KUNSTtransPORT mit dem Titel „ME facing art“ liefert diese Situation in den Bereich, den wir als
„öffentlichen Raum“ kennen: auf die Straße. Jener hat sich selbst in Tirol unweigerlich über seine
territorialen Grenzen hinaus um seine digitale Dimension erweitert. Die an verschiedenen Orten
platzierten Kunstwerke der Tiroler Künstler*innen beleuchten die Debatte rund um Überwachung,
Daten und deren Auswirkungen aus der Sicht der Kunst.
5 Schaufenster, 5 Tiroler Gemeinden, 5 Kameras, 1 Live Stream. Die sich gegenseitig
überwachenden Betrachter*innen stolpern über Fragen nach der Rolle des Kunstobjekts, der
gläsernen Künstlerin oder der Privatheit von Erfahrung. Produktion von Kunst, Betrachtung, und
Kommentar finden zeitgleich statt und beeinflussen sich gegenseitig.
Einige Kunstwerke lenken den Blick auch auf genau das, was gerne übersehen wird. Orte, die gar
nicht so offen und zugänglich sind, wie die eigene Biographie. Oder auf Momente, die erlebt
werden.
Die Betrachter*innen sind Menschen, die einfach vorbeikommen. Sie beobachten, bewerten und
arbeiten stets an ihrer eigenen Darstellung und machen das Gesamtkunstwerk damit erst komplett.
Sie produzieren unerlässlich. Und vor allem sind sie selbst immer öffentlich.
Die Ausstellung ist 2 Wochen lang in je einem Schaufenster in Imst, Innsbruck, Hall, Wattens und
Wörgl zu sehen.
Das Projekt wird kuratiert und betreut von Johanna Huter und Johannes Bodner.
Mitwirkende aller Art: Kerstin Hruza, Martin Mader & Christina Schmölz, Martina Strasser, Miriam
Tiefenbrunner, Severin Gombocz, Gabriele Kienpointner, Felix Söllner, Andrea Frenademetz,
Simona Schett, Johanna Huter, Johannes Bodner, ludwige technique, das mottul, uvm.
infos: www.kunsttransport.co.at

Urbane Vergänglichkeit - Wörgl - Gestern - Heute

 

 

Der Kunstverein ARTirol möchte im Mai 2016, vom 27. - 29.05. auf die langfristigen architektonischen Veränderungen in der Stadt Wörgl hinweisen. Hintergrund ist einmal die kriegerische Zerstörung von Wörgl als Bahnknotenpunkt, auf der anderen Seite der wirtschaftliche Druck, aus Grund und Boden mehr zu gewinnen. Gezeigt werden anhand von Fotos des Stadtarchivs, die auf Trägern direkt vor dem neuem Gebäude aufgestellt werden, den Werdegang der städtischen Entwicklung.

Der Kunstverein ARTirol möchte dadurch eine künstlerische, politische und kritische Auseinandersetzung mit Problemen und Themen vor Ort erreichen, mit Einbeziehung der gesamten Bevölkerung. KünstlerInnen des Kunstvereins diskutieren mit den BesucherInnen bei dieser Aktion.

 

PRÄSENTATION VON ALTEN FILMEN DES FILMCLUBS UND AUSSTELLUNG IM KOMMA (ARTirol)

Im Veranstaltungszentrum KOMMA werden alte S/W Filme des Wörgler Filmclubs mit Egon Frühwirth gezeigt. Dieser hat alte Aufnahmen beginnend mit dem 2. Weltkrieg, von Festen, sportlichen Ereignissen und vom Bau bekannter Gebäude. Das findet am 28.05.2016 ab 16:00 Uhr statt. Der Kustverein ARTirol präsentiert seine MitgliederInnen mit gemalten Bildern unter dem Titel ARTirol 2016, die Veranstaltung wird mit Musik der LMS Wörgl, "Four For Fun" ein Schlagwerkensemble begleitet.

 

EINBINDUNG DES SENIORINNEN/ SENIOREN HEIM

Ausstellung von Fotoarbeiten, die die öffentlich gezeigten alten Fotos und ihr heutiges Gegenstück auf A3 Druck zeigen im SenioreInnenheim. Vernissage am 29.05.2016 um 15:00 Uhr mit Musik der Landesmusikschule Wörgl, "Zwoa und zwoa Musig" und einem Buffet. Über einen Beamer wird den BesucherInnen die neue geschaffene Homepage "heimat.woergl" vorgestellt, die ca. 5000 alte Fotos, Wissenwertes und vieles mehr von Wörgl beinhaltet. KünstlerInnen des KV ARTirol diskutieren mit den Seniorinnen/ Senioren über Vergangenes. Alte Geschichten und Erinnerungen können von den HeiminsassInnen erzählt werden. Alte Filme von Armin Oberhauser werden gezeigt.

 

AUSSTELLUNG VON GEMALTEN ACRYLBILDERN MIT ALTEN MOTIVEN DER STADT UND LESUNG DER SCHREIBWERKSTATT BREITENBACH IN DER GALERIE AM POLYLOG

Die KünstlerInnen des Kunstverein ARTirol malen anhand von Fotos alte Ansichten und Gebäude von Wörgl, und präsentieren ihre Acrylbilder mit einer Vernissage mit Musik der LMS Wörgl, dem "Gitarrenquartett Alexandra Pezzei" und Buffet in der Galerie am Polylog am 27.05.2016 um 21:00 Uhr. Ab 20:00 Uhr Lesung der Schreibwerkstatt Breitenbach zum Thema "Fahrrad" in Zusammenarbeit mit "eldoRADo".

 

AUFSTELLUNG VON 32 ALTEN HISTORISCHEN FOTOS VOR DEN HEUTIGEN GEBÄUDEN

In der gesamten Innenstadt werden 32 alte Fotos in der Größe von 2x 3,5Metern, montiert auf Baugittern, vom 22.05. - 29.05.2016 vor dem jetzigen Gebäude aufgestellt. Die KünstlerInnen des KV ARTirol werden am Aktionstag 27.05.2016 ab 16:00 Uhr vor den Bildern für Diskussionen zur Verfügung stehen. Außerdem stehen Hans Gwiggner und Helmut Wechner vom Stadtarchiv mit ihrem Wissen zur Verfügung. In der Bahnhofstraße werden "Begegnungsstühle" aufgestellt, auf denen BesucherInnen dem Stadtarchivar und anderne Wörgl KennernInnen zuhören können. Mit Schulklassen werden Führungen von Bild zu Bild und ein Besuch des Heimatmuseums mit Hans Gwiggner geplant.

 

Weitere Informationen: ARTirol

NS-Zwangsarbeit: Das vergessene Lager in Wörgl - 8. bis 20. September 2016

An ein dunkles Kapitel Zeitgeschichte erinnert die Ausstellung „NS-Zwangsarbeit- das vergessene Lager in Wörgl“ von 8. bis 20. September 2016 in der Galerie am Polylog in Wörgl.

Eröffnung am Donnerstag, 8. September 2016 um 19 Uhr

Begrüßung Heimatmuseumsvereinsobmann Mag. Markus Steinbacher

Eröffnung Bürgermeisterin Hedi Wechner

Vortrag Mag. Erich Schreder, Historiker

Präsentation des Filmworkshops Memory Walk Wörgl: Aaron Peterer, Koordinator Anne Frank Verein Österreich und SchülerInnen des BRG Wörgl


Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag von 16:30 bis 18:30 Uhr, Samstag 10:00 bis 13:00 und 14:00 bis 16:00 Uhr

Für Schulen und Gruppen auch außerhalb dieser Zeit nach Anmeldung bei Helmut Wechner, Tel. 0699-10626395

Dauer der Ausstellung: 9. bis 20. September 2016

Ein Projekt zur Erinnerungskultur in Kooperation von Heimatmuseumsverein Wörgl und Anne Frank Verein Österreich

 

Der Historiker Mag. Erich Schreder sammelte zum Durchgangslager Wörgl umfangreiches historisches Material. Ein Projekt des Heimatmuseumsvereins Wörgl in Kooperation mit dem Anne Frank Verein Österreich.

 

An der Schnittstelle von Brixentaler Ache und Inn war in Wörgl-Söcking von 1942 bis 1944 das Durchgangslager Wörgl in Betrieb. Es wurde auf Weisung des Gauleiters von Tirol und Vorarlberg im Dezember 1941 eingerichtet und vom Landesarbeitsamt verwaltet. Das Lager, bestehend aus 18 Unterkunfts- und vier Verwaltungsbaracken samt Entlausungs- und Desinfektionsstation, hatte eine Aufnahmekapazität von 750 bis 800 Mann, teilweise waren bis zu 1.200 Menschen untergebracht. Von Mai 1942 bis September 1944 wurden 34 Transporte mit insgesamt 31.759 Personen durchgeschleust.

 

Nach Hinweis auf das Durchgangslager Wörgl im Zuge der archäologischen Grabungen beim TIWAG-Kraftwerk in Kirchbichl 2013 griff der Heimatmuseumsverein Wörgl das Thema als Beitrag zur Erinnerungskultur auf und fand mit dem Anne Frank Verein Österreich mit Sitz in Wörgl einen interessierten Kooperationspartner. Aaron Peterer, Koordinator des Anne Frank Vereins, organisiert im Juli 2016 einen Filmworkshop mit SchülerInnen des BRG Wörgl, der sich mit dem Durchgangslager Wörgl und anderen Erinnerungsstätten an die NS-Vergangenheit in Wörgl auseinandersetzt. Die beim „memory walk“ entstandenen Videofilme werden bei der Ausstellung gezeigt. 

 

Autor: Veronika Spielbichler

20 Jahre Komma – von der alten Molkerei zum Kulturtempel der Stadt 24.-26. September 2016

VZ Komma - co Dabernig

In den vergangenen 20 Jahren reichten sich mehr als 3000 Künstler das Mikrofon in die Hand. Neben den Konzerten machen eigene Theaterproduktionen, ein umfangreiches Kinderprogramm  und interessante Kultur- und Kunstprojekte das Komma zum regionalen Nahkulturversorger – ein guter Grund zurückzublicken auf einen Begegnungs- und Kommunikationsort, der heuer im September sein Jubiläum feiert.

 

Erbaut als multifunktionales Veranstaltungszentrum unter BGM Fritz Atzl und Kulturreferent Dr. Helmut Bock hat sich das Komma als öffentlicher Veranstaltungsort etabliert und wird von zahlreichen Vereinen und Institutionen beinahe jeden Tag im Jahr genutzt. Einen wesentlichen Bestandteil nimmt hier auch der Verein Komma Kultur ein, der sich im Zeichen des vielfältigen Kulturschaffens ständig weiterentwickelt und an neuen Projekten arbeitet, deren Fokus auf dem Miteinander unterschiedlicher Institutionen liegt. So konnte im vergangenen Jahr das Jazz’n More Projekt ins Leben gerufen werden, das gemeinsam mit der Landesmusikschule, dem Kulturausschuss Wörgl, drei Wörgler Vereinen und Ausnahmekünstlern aus der Region organisiert wird und zum musikalischen Herbst-Highlight der Energiemetropole wird.

 

Kultur beherrscht den menschlichen Alltag auf eine kaum beschreibbare und oft nicht wahrgenommene Weise. Umso größer ist der Beitrag zu sehen, den das Komma in den vergangenen 20 Jahren leistete und auch künftig leisten wird. Infrastrukturverbesserungen sollen sowohl Künstlerinnen und Künstlern als auch Besucherinnen und Besuchern zugute kommen, atmosphärisches Wohlfühlen ist eines der Ziele, das das Komma im Zuge einer Runderneuerung schaffen möchte.

 

Anlässlich des 20 Jahr Jubiläums lädt das Komma vom  24.- 26.09.2016 in die Galerie am Polylog zur Ausstellung 20 Jahre Komma. Alle Interessierten sind herzlichen willkommen, bei freiem Eintritt einen Blick zurück auf die bewegte Vergangenheit der Wörgler Kulturinstitution zu werfen.

 

Eröffnung: Samstag, 24.09.2016 um 19:00 Uhr

25.09.2016: 10-13 Uhr und 15-19 Uhr

26.09.2016: 16-19 Uhr

Aktzeichengruppe Piffer

Akt Margit Piffer

Künstler:       Theresia Edinger

Klara Egger

Julia Kerschbaumer

Margit Piffer

Clemens Reichard

Walter Schrattenthaler

 

Die Vernissage findet am Freitag, den 14. Oktober 2016 um 19.00 Uhr in der Galerie am Polylog Wörgl statt.

Begrüßung: Mag. Gabi Madersbacher

Vorstellung der Künstler: Frau Waltraud Larcher

 

Ausstellungsdauer: Sa.15. bis So 16. Oktober 2016

 

Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr

 

Veranstalter: Margit Piffer

Ausstellung Architekturwettbewerb Südtirolersiedlung Wörgl

Ausstellungsdauer: Mo 17.10. bis Fr. 21.10.2016

 

Öffnungszeiten: Mo 16 - 20 Uhr, Di bis Do 16 - 19 Uhr, Fr 11 - 15 Uhr

Wilhelm Lientscher und Josef Rangger - Neue Bilder 04.-06.11.2016

Hier finden Sie uns

Galerie am POLYLOG
kunst.raum.wörgl
Speckbacherstr. 13-15
6300 Wörgl

Telefon: +43 5332 75505
info@am-polylog.at

www.am-polylog.at

Die Öffnungszeiten sind je nach Ausstellung unterschiedlich. Die Informationen dazu erhalten Sie unter dem Link Termine.

Öffnungszeiten bei Ausstellungen des Vereins am Polylog

Donnerstag, 16:30-18:30 Uhr
Freitag,  16:30-18:30 Uhr

Samstag, 10-13 + 14-16 Uhr
Gruppenführungen für Schulen und Interessierte nach Vereinbarung.
Kontakt: info@am-polylog.at

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